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Silberpreis - Silberkurs - Aktueller Silberpreis

Silberpreis

Der Silberpreis folgt vielfach dem Goldpreis, aber nicht in jedem Fall. Zwar verlief die Rallye seit Beginn der 2000er Jahre in beiden Edelmetallen relativ parallel, Silber tendierte aber wie gewohnt mit etwas stärkeren Schwankungen als Gold. Der Silberpreis entwickelte sich von einem Preis deutlich unter 5 Dollar pro Feinunze zu Beginn des Jahrtausends bis auf ein Hoch von knapp 50 Dollar im Frühjahr 2011, er hatte sich also verzehnfacht, während Gold um das Sechsfache seines Ausgangspreises stieg. Im Silber folgte dann ein jäher Einbruch mit einem Reversal im Sommer 2011, seither läuft der Silberpreis wie auch der Goldpreis seitwärts und bewegt sich im Frühjahr 2013 um 30 Dollar. Mehrwertsteueränderung ab 01.01.2014 hier.

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Aktuelle Entwicklungen im Silberpreis

Das Jahr 2013 erlebte einen Rückgang im Silberpreis von 32,50 Dollar (Mitte Januar) bis auf 27,95 Dollar (Anfang März), aktuell wird eine Bodenbildung um 28,50 bis 29,50 Dollar erwartet, die danach zu einer Rückkehr in die Range zwischen 29 bis 33 Dollar führen könnte. Wer auf Silber-Bullions setzt, hätte jetzt also eine günstige Einstiegsgelegenheit gefunden. Dass es noch einmal einen Rückgang auf ein Preisniveau wie Anfang der 2000er Jahre geben könnte, hält die Fachwelt eher für ausgeschlossen. Die Preise für Münzen in Silber orientieren sich sehr stark am Spotpreis des Edelmetalls, wobei festzustellen ist, dass die Prägeanstalten weltweit seit rund einem Jahrzehnt auf Silber fast ebenso stark wie auf Gold setzen. Ausgaben beliebter Bullions wie etwa Wiener Philharmoniker werden in Silber wie in Gold angeboten und finden reißende Abnehmer, was nicht verwundern muss. Silber ist ein Industriemetall und wird als solches zu über 40 Prozent der Weltproduktion "verbraucht", es kommt in der Medizintechnik, der Raumfahrt, der Pharma-, Chemie-, Elektronik- und Automobilindustrie zum Einsatz und kann vielfach nur schlecht bis gar nicht recycelt werden. Gold wird vergleichsweise nur zu 7 bis 8 Prozent industriell verbraucht. Das lässt vermuten, dass Silber viel eher als Gold knapp werden könnte, wenn die Weltwirtschaft zu einem neuen konjunkturellen Aufschwung ansetzt.

Einflüsse auf den Silberpreis

Neben dem erwähnten Verbrauch in der Industrie, der Zuwendung der Münzhersteller und dem ungebrochenen Bedarf der Schmuckindustrie wird der Silberpreis natürlich von der Exploration neuer Vorkommen und der Ausbeutung der bekannten Minen beeinflusst. Auch hier spielen industrielle Entwicklungen eine Rolle, denn viel vom weltweit geförderten Silber stellt ein Nebenprodukt des Kupferbergbaus (und der Gewinnung anderer Industriemetalle) dar. Wie das Gleichgewicht zwischen erhöhter Förderung bei anziehender Weltkonjunktur und gleichzeitig erhöhtem industriellen Einsatz durch eben jene Konjunktur ausfallen dürfte, vermag niemand zu sagen. Es lässt sich aber vermuten, dass jegliche Rohstoffvorkommen irgendwann ihr natürliches Ende finden (den Öl- und Goldpeak vermutete man schon Anfang der 2000er Jahre), der industrielle Bedarf bei steigender Weltbevölkerung jedoch mitsteigt. Das müsste die Preise per se treiben. Immerhin ist Silber heute mehr als hundertmal so teuer wie vor 80 Jahren: Während der Depression der 1930 Jahre fiel der Silberpreis auf ein Tief von 0,254 Dollar pro Feinunze. Damit bestätigt sich auch im Langfristvergleich, dass Silber für höhere Preissteigerungen als Gold gut ist, dieses kann solche exorbitanten Kurssprünge nicht verzeichnen. Aktuell erwarten Experten eine Überschreitung der 50-Dollar-Marke beim Silber, was möglicherweise noch einige Zeit dauern könnte. Bei anziehender Konjunktur jedoch kann sich so ein Trend auch sehr schnell entwickeln, den Silberpreis von März 2013 würde man dann als sehr günstig empfinden.

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Silber

Silberpreis

Silberbarren und Silbermünzen

Silber, auch als weißes Metall bezeichnet, hat einige Eigenschaften, mit denen andere Edelmetalle nicht mithalten können: Es hat eine hellere Farbe und damit ein höheres Reflexionsvermögen, ist besser polierfähig und besitzt für Wärme und Elektrizität die höchste Leitfähigkeit. Zudem ist es leicht zu verarbeiten. Die Gewinnung von Silber erfolgt zunehmend bei der Basismetall-Förderung, wobei reines Silber in der Natur noch seltener vorkommt als Gold. Inzwischen wird Silber weltweit mit 70 % der Produktion als Nebenprodukt anderer Metalle wie Blei oder Kupfer gewonnen. Silber wurde als Edelmetall schon im 5. Jahrtausend v. Chr. verarbeitet, aber erst etwa 600 v. Chr. erhielt es durch die griechischen Silbermünzen auch politische Bedeutung. Von diesem Zeitpunkt an spielte Silber als Zahlungsmittel bis ins 20. Jahrhundert hinein eine größere Rolle als Gold.

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1 Kg Feinsilber

Das weiße Edelmetall kann vielseitig verwendet werden. Neben Schmuck und teils wertvollen Bestecken findet Silber mittlerweile auch in der Industrie Verwendung. Auch in der Pharmazie sowie in der Lebensmitteltechnik und chemischen Industrie wird Silber angewandt, denn Keime und Bakterien können auf der Oberfläche nicht überleben. Schon seit vielen Jahren wird das Angebot stark von der Nachfrage nach Silber übertroffen. Der Silberpreis befindet sich deshalb auch bis auf kurzzeitige Schwankungen im Aufwärtstrend. Zu den größten Produzenten für Silber gehören Peru, Australien, Mexiko, Russland, China, Polen, die USA und auch Kanada.

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